Forschung im CRTD

Ziel des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien (CRTD) ist es, die regenerativen Fähigkeiten des menschlichen Körpers zu erforschen und diesbezüglich Therapien zu entwickeln. Therapien, die auf die Transplantation von Zellen beruhen, werden im CRTD  bereits erfolgreich mit hämatopoetischen Stammzellen durchgeführt. Für viele weit verbreitete menschliche Erkrankungen wie Diabetes, Morbus Parkinson, Alzheimer, Knochen-/Knorpelerkrankungen oder Herz-Kreislauferkrankungen müssen derartige Therapien jedoch noch entwickelt werden. Um solche Therapien zu entwickeln, werden am CRTD Mechanismen der Stammzellphysiologie in vitro als auch in vivo an Tiermodellen wie Maus, Axolotl und Zebrafisch erforscht.  Die gewonnenen Erkenntnisse über neuartige Faktoren und Mechanismen bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien, die in vorklinischen und klinischen Studien durchgeführt werden. Das CRTD konzentriert sich darauf, auch Protokolle für die Manipulation von Stammzellen und deren erfolgreiche Integration in Gewebe und Organen zu etablieren. Des Weiteren optimieren CRTD-Arbeitsgruppen die Integration von Biomaterialien und Zellen, um neuartige Lebendtransplantate zu generieren und neue Konzepte zu entwickeln, die immunologische Abstoßungsreaktionen von transplantiertem Gewebe und Zellen verhindern sollen.

Das CRTD forscht in drei Disziplinen:

  • Medizin
  • Zell/Entwicklungsbiologie
  • Biomaterialien, Nanotechnologie, Ingenieurwissenschaften

 

Hierbei konzentriert sich das CRTD auf vier Forschungsbereiche:

  • Hämatologie/Immunologie
  • Diabetes
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Knochen- und Knorpelersatz

und eine Interessensgruppe:

  • Herz-Kreislauferkrankungen
Last modified: 16/05/2012