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TU Dresden

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16.01.2019 Pressemitteilung

Verhaltensexperimente bestätigen: Zusätzliche Nervenzellen verbessern Gehirnfunktion

Die rot markierten Zellen sind die neu hinzu gekommenen Nervenzellen in der Gehirnregion, die für das Riechen verantwortlich ist © CRTD

Forscher der TU Dresden suchen neue Ansätze für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen

Die meisten Nervenzellen im menschlichen Gehirn entstehen aus Hirnstammzellen während der Embryonalentwicklung. Nach der Geburt verbleibt eine kleine Anzahl von Stammzellen im Gehirn, um lebenslang neue Nervenzellen zu erzeugen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese neuen Nervenzellen wirklich die Gehirnfunktion unterstützen. Und, wenn ja, kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns gesteigert werden, indem die Anzahl der Nervenzellen erhöht wird? Die Forschungsgruppe rund um Prof. Federico Calegari, die am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der TU Dresden beheimatet ist, hat Antworten auf diese Fragen gefunden und im renommierten EMBO Journal veröffentlicht.

"Die Evolution hat Mäuse mit einem extrem guten Geruchssinn ausgestattet. Es ist erstaunlich, dass durch zusätzliche Gehirnzellen die schon nahezu perfekte Geruchswahrnehmung nochmals gesteigert werden kann", sagt Prof. Federico Calegari. "Diese Erkenntnis ist die Grundlage für unsere zukünftige Forschung: Wir wollen nun untersuchen, ob wir dieses Vorgehen auch zur Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen nutzen können."

Vollständige Pressemeldung

Publikation im EMBO Journal